Logo

Mensch Leute! Resi, i hol di mit mei‘m Fahrrad ab

Gehoert-Gesehen_V2
Gehoert-Gesehen_V2

Kennen Sie den Spruch: Wie der Herr, so‘s Gscherr. Diese Redewendung geht auf einen alten Griechen zurück, dessen Name ich Ihnen erspare, weil Sie ihn eh gleich wieder vergessen würden. Interessanterweise aber gab es ein ähnliches griechisches Sprichwort, das „Wie die Herrin, so die Hündin“ lautete. Da ist was dran. Vor vielen Jahren bin ich durch die Jägerprüfung gerasselt, und unsere Jagdhündin, ein hübscher Drahthaar, flog durch die Hundeprüfung. Auf den zweiten Anlauf haben wir es beide geschafft. Tja, gut Ding will Weile haben. Noch so ein Spruch.

Und wo wir gerade beim Hund sind: Immobilien-Rienhardt hat Verstärkung bekommen: Resi! Sie ist eine Deutsche Bracke und gerade mal süße drei Monate alt. „Sie ist unser Schätzchen im Büro“, erzählt mir Tobias Rienhardt. Am liebsten liege Resi unter seinem Schreibtisch und habe sich schon als „professionelle Aktenvernichterin“ verdient gemacht. Wenn sie groß ist, soll Resi aber mit ihrem Herrchen zur Jagd gehen. „Wir sind mit ihr schon im Welpenkurs“, sagt Rienhardt, der selbst mit Jagdhunden aufgewachsen ist. Momentan ist Resis Revier aber das Büro in der Körnerstraße. Sehr zur Freude des Teams.

Team ist ein gutes Stichwort, denn Stadtwerke-Geschäftsführer Johannes Rager fährt am liebsten mit Freunden zusammen Rad. „Ich bin vor zehn Jahren zum Radfahren gekommen“, erzählt er mir. Neben seinem Mountainbike gibt es seit diesem Jahr außerdem ein E-Bike. „Das begeistert mich total“, schwärmt er. Für ihn sei das das Erkundungsrad, mit dem er sich neue Strecken und Regionen erschließt. Zu seiner aktuellen Lielingsroute gehört eine Tour über das Leudelsbachtal ins Kirbachtal. „Auf dem Rückweg gibt‘s ein Bauernhof-Eis in Freudental.“ Dreimal sei er die Strecke in den letzten Wochen gefahren - okay, einmal, weil er vor lauter Eis seine Brille beim Bauernhof hat liegen lassen. „Und wenn jetzt die Coronaregeln gelockert werden, freu ich mich auf die Biergärten entlang der Strecke!“

In Sachen Radtour könnte sich Rager mit Dirk Zedler zusammentun. Der ist nicht nur ebenfalls leidenschaftlicher Radfahrer sondern hat gleichzeitig ein Institut für Fahrradtechnik und -sicherheit in Ludwigsburg. Als ausgewiesener Experte nimmt er für das SWR Fernsehen ganz gerne mal Fahrräder unter die Lupe. „Ein Pedelec für 800 Euro, das kann nicht funktionieren“, so seine Erfahrung. Seine Leidenschaft fürs Fahrrad begann 1984. „Seither fahre ist fast jeden Meter mit dem Rad.“ 1985 fing er mit dem Triathlon an. Rennen fährt er heute nur noch selten, sportlich ist er aber trotzdem unterwegs. Am liebsten über Jux und Wüstenrot. „Das ist ein absolutes Traumrevier.“

Bei so viel Sportlichkeit verrate ich Ihnen was: Der Präsident vom Hockey Club Ludwigsburg (HCL), Jürgen Schindler, kann gar kein Hockey spielen! Hat er mir verraten. Nun, das ist ja auch kein Problem. Ober haben Sie jemals Rainer Calmund Fußball spielen sehen? „Ich bin zum HCL gekommen, als meine Tochter mit Hockey anfing.“ Erst war er Betreuer, und irgendwann dann Präsident. Sportlich ist Schindler aber allemal. „Ich habe mal einen Freizeit-Fußballverein gegründet“, und Fahrrad fährt er „super gerne“! Aber nicht deshalb hat er hier heute einen Platz in der Kolumne, sondern weil er bei der Corona-Impfaktion des HCL auch zwei Termine für Bewohnerinnen des Frauenhauses Ludwigsburg organisiert hat. „Es ist mega wichtig, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.“ Den Verein Frauen für Frauen unterstützt der HCL schon länger, die Vorständinnen Uschi Höschele und Karin Stahl sagen Danke!

Und ich sag tschüss bis in zwei Wochen. Ich mach ne Woche Pfingstferien!

Haben Sie was gehört oder gesehen? Dann sagen Sie’s mir! E-Mail: Julia.Essich-Foell@lkz

Fotos: Privat